Wie viel Wärme braucht Ihr Raum?
Erfassen Sie Ihre Räume und berechnen Sie mit Ihren Gebäudedaten eine erste Heizlast-Vorplanung. Heizlast ist die benötigte Wärmeleistung bei der angesetzten kalten Außentemperatur – sie ist kein Jahresverbrauch und keine Stromkostenberechnung.
- Maße sammeln: Raumfläche, Höhe, Außenwände, Fenster und Dach ausmessen oder aus den Bauplänen übernehmen.
- Gebäudedaten ergänzen: U-Werte beschreiben, wie viel Wärme ein Bauteil durchlässt. Sie stehen beispielsweise im Wärmeschutznachweis. Unbekannte Werte offen lassen; SBE hilft beim Klären.
- Ergebnis besprechen: Projektdatei speichern oder über „Bericht / PDF“ als PDF drucken. Bei der Anfrage können Sie die Datei selbst an SBE anhängen.
Ihre Eingaben bleiben zunächst im geöffneten Browserfenster. Es gibt keine automatische Meldung an SBE und keine automatische dauerhafte Speicherung. Die Anfragefunktion bereitet eine Textdatei und eine E-Mail vor. Bitte hängen Sie die Datei selbst an und senden Sie die Nachricht selbst ab. Erst dann erhält SBE Ihre Angaben. Speichern Sie Ihr Projekt vor dem Schließen. Messen Sie mit Maßband oder Lasermessgerät; die Eingabe funktioniert auch auf dem iPhone. Datenschutzhinweise
Eingabehilfe · Schritt für Schritt
- Haus: Baujahr, beheizte Fläche und vorhandene Heizung erfassen. Unbekannte Angaben offen lassen.
- Adresse: Adresse erfassen. Den geprüften Standortwert aus Ihren Planungsunterlagen oder der offiziellen Klimakarte unter „Auslegungsbedingungen“ eintragen. Unbekannte Werte offen lassen.
- Heizung: geplanten Vorlauf und Rücklauf eintragen. Diese Werte sind keine automatische Empfehlung.
- Raum: links auswählen. Raumfläche, gewünschte Temperatur und lichte Höhe oder Volumen eintragen.
- Bauteile: Außenwände, Fenster, Dach und relevante Nachbarräume erfassen. Wandfläche ohne Fenster eingeben. U-Werte aus dem Wärmeschutznachweis übernehmen.
- Lüftung: Luftmengen aus dem Lüftungskonzept eintragen. Fehlende Werte nicht einfach durch 0 ersetzen.
- Fußbodenheizung: beheizbare Fläche, System, Bodenbelag und Rohrabstand eingeben. 10 cm = 100 mm. Zur Leistungsprüfung passende Herstellerdaten ergänzen.
- Ergebnis: rechts erscheinen Heizlast und offene Angaben. Bei „W fehlen“ reicht die eingegebene FBH-Leistung noch nicht.
- Speichern: oben „Projekt speichern“ klicken. Die Projektdatei später über „Öffnen“ laden. „Bericht / PDF“ öffnet die Druckfunktion.
Zum Üben gibt es links „Rechenbeispiel laden“. Vorher eigene Eingaben speichern. Das Beispiel enthält fiktive Werte.
Zur neuen Planungsübersicht und Heizkörperprüfung ↗
Auslegungsbedingungen
Standortwerte aus den Planungsunterlagen übernehmen.
Alle Räume im Überblick
| Raum | Fläche | Heizlast | W/m² Raum | FBH-Abgabe | Deckung |
|---|
Die Summe der Raumwerte ist keine normgerechte Gebäudeheizlast. Interne Wärmeflüsse und Lüftungszonen müssen dafür gesondert bilanziert werden.
So wird gerechnet · Grenzen und Quellen
Vereinfachte stationäre Vorplanung: Bauteilverlust = Nettofläche × U-Wert × (Raumtemperatur − angrenzende Temperatur). Negative Beiträge aus wärmeren Nachbarräumen werden konservativ nicht als Gewinn angerechnet. Wärmebrücken = eingegebener Zuschlag H × Temperaturdifferenz zur Außenluft.
Lüftung = 0,34 × [Außenluftmenge × Temperaturdifferenz außen + Zuluftmenge × Temperaturdifferenz Zuluft]. Luftmengen in m³/h. Die Außenluftmenge muss den wirksamen unbehandelten Luftstrom einschließlich Infiltration enthalten; keinen doppelten Ansatz derselben Luftmenge eingeben. Bei Wärmerückgewinnung die Zulufttemperatur im Auslegungsfall verwenden, keinen pauschalen Jahreswirkungsgrad.
Heizlast = Transmission + Wärmebrücken + Lüftung + zusätzliche Aufheizleistung. Erdreich wird nur über einen extern bestimmten äquivalenten Leitwert H und Bezugstemperatur erfasst, nicht über U × Fläche gegen Außenluft. Dachschrägen benötigen ihre tatsächliche wärmeübertragende Fläche und ein korrektes Raumvolumen.
FBH: Abgabe = aktive Heizfläche × eingegebene Herstellerleistung. Diese muss exakt zu System, Aufbau, Rohrabstand, Belagswiderstand und Temperaturen passen. Änderungen daran verwerfen die Bestätigung. Rohrlängen sind geometrische Schätzungen: aktive Fläche / Abstand + Anbindeleitungen. Kreiszahl aus eingegebener maximaler Kreislänge; keine Druckverlustberechnung. Wasservolumenstrom ≈ Leistung / (1,163 × Spreizung); zusätzliche Verluste nach unten separat eingeben.
Kein vollständiges Verfahren nach DIN EN 12831 / DIN TS 12831, kein hydraulischer Abgleich und keine automatische Prüfung der Oberflächentemperatur. Die App erfindet keine U-Werte, Klimawerte oder Herstellerkennlinien. Fehlende Eingaben bleiben offen; ausdrücklich eingegebene Nullen sind zulässig, wo fachlich sinnvoll.
DIN/TS 12831-1 · Fermacell Therm25
Die Kundenfassung startet mit einem leeren Raum. Das Rechenbeispiel ist fiktiv und enthält keine Kundendaten.