Das Rohrnetz als Ganzes betrachten.
Gemeinsame Leitungsabschnitte, angeschlossene Heizkreise und die Druckbilanz nachvollziehbar erfassen.
Interne Entwicklung, keine Einstellfreigabe und kein vollständiger Nachweis nach Verfahren B. Unterstützt wird ein verzweigtes Zweirohrnetz mit einem gemeinsamen Pumpendifferenzdruck und vorgegebenen Soll-Durchflüssen. Ringnetze, mehrere Pumpen, Mischkreise und druckunabhängige Ventile sind nicht abgebildet. Wärmeleistungen und Herstellerdaten müssen fachlich geprüft vorliegen.
1 · Projekt und Wärmeträger
So erfassen Sie das Netz
- Jeder Abschnitt umfasst den passenden Vor- und Rücklaufweg mit gleichem Durchfluss. Längen und örtliche Verluste beider Wege erfassen. Bei unterschiedlichen Innendurchmessern oder Beiwerten separate serielle Abschnitte verwenden.
- Beim ersten Abschnitt als Vorgänger „Direkt an der Pumpe“ wählen. Weitere Abschnitte an ihren tatsächlichen Vorgänger anschließen.
- Jeden Heizkreis seinem letzten Abschnitt zuordnen. Die Durchflüsse werden in gemeinsamen Leitungen automatisch summiert.
- Darcy-Reibungsbeiwerte gelten für den jeweiligen berechneten Durchfluss. Nach Änderungen erneut fachlich bestimmen; sie werden hier noch nicht aus Rohrrauheit und Reynolds-Zahl berechnet.
- Andere Kreisverluste, Mindestdruck des konkreten Ventils und die Pumpenkennlinie prüfen. Keine Druckverluste doppelt erfassen. Statischer Fülldruck ist keine Pumpenförderhöhe.
2 · Leitungsabschnitte
3 · Heizkreise / Heizflächen
Der erforderliche Kv-Wert ist noch keine Ventilvoreinstellung. Diese benötigt die Kennlinie des konkret verbauten Ventils. Die tatsächliche Durchführung und Kontrolle erfolgen vor Ort.
Hersteller-Ventilkennwerte · Einzelkreis-Rechner · Haus- und Raumdaten erfassen